Urgermanische Schöpfungsgeschichte - Söhne und Töchter der Yggdrasil

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Urgermanische Schöpfungsgeschichte

Wissen
Urgermanische Schöpfungsgeschichte (Germania Magna – Großgermanien) von Maik R. Veröffentlicht am 22.10.2026

Sie beginnt, als unsere Götter noch nicht Odin / Thor oder Wotan / Donar hießen. Nach Tacitus entsprang der Schöpfergott Tuisto der Erde und zeugte seinen Sohn Mannus. Es ist nicht belegt, ob Mannus Gott oder Mann bedeutet. Aber die Ähnlichkeit zur Rune Mannaz lässt wohl den Schluss zum Begriff „Mann“ zu. Mannus zeugte drei Söhne, die zu den Stammvätern der drei Großstämme  wurden, aus denen sich später die einzelnen Stämme entwickelten.




Das waren:
 
Ingio
Stammvater der Nordseegermanen (Angeln, Sachsen, Jüten, Warnen, Langobarden)
 
Irmino
Stammvater der Elbgermanen, Hermunduren, Herminonen, Semnonen, Markomannen, Irminonen
 
Istio
Stammvater der Rhein-Weser-Germanen, Chatten, Cherusker, Brukterer, Sugambrer

Im Verlauf der Völkerwanderung (3. – 5. Jahrhundert n. Chr.) wanderten die Langobarden in das heutige Italien und die Cherusker (Sachsen) in das heutige Gebiet Sachsen und Sachsen-Anhalt. Diese Schöpfungsgeschichte entstand also vor der Edda. Festgehalten in dem Werk „Germania“ von dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus im 1. Jahrhundert n. Chr.


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